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Also: Deine Kunst ist irgendwie komisch, aber auch nicht komischer als das, was wir draußen vor der Tür vorfinden. Oder komischer als das, was drinnen ist. Nicht komischer als kleinbürgerliche Wohnungen oder so. Es ist eigenartige Kunst, eigenartige Motive, obwohl es ja im Grunde nicht eigenartige ist als das, was man in den Öffis und auf dem Gehweg ständig vor der Nase hat. Deine Kunst hat ständig diese schräge Perspektive – und irgendwie wackelt das ganze dann ja auch noch so oft in sich. Wobei das jetzt auch nicht wackelige oder schräger ist als das, was die ganze Zeit in unseren Köpfen ist. Du lässt es halt raus. Du findest das mit Deiner Kunst und bildest das ab. Und dann muss man sich den Tatsachen stellen. Das ist halt hart und es kann schmerzen. Aber es befreit auch.
Was fällt mir noch ein? Du radikalisierst Dich zusehends, was ich sehr begrüße. Ich glaube wenn man Deine Kunst sieht versteht man, das der Wahnsinn, von dem man dachte, dass er aus einem heraus kommt, eigentlich von draußen in einen eingedrungen ist. Oder schlimmer noch, man ist vollends verwirrt: ist man selbst oder die Welt da draußen verrückt? Oder ist der einzig verrückte doch nur dieser Timo Schuster?

Ah, für sowas müsste man vermutlich eher auf Form und Konzept und so eingehen. Kurz würde ich sagen Du machst Foto und äh… Konzept Filmische… Äh… Schwierig. Wie würdest Du es beschreiben?

Mara Recklies

The modern way of observing happens in fragments. It’s a process with an open end. In addition to fixed projects that are self-contained, the annual presentation is open to the complexity of reality and the infinite variety. always in search of. never finished.

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